Du willst mehr über die Person wissen, die diese Seite verzapft hat? Dann schaue in den
Lebenslauf.
Werbung
Werbung
Jens Rudolph blogt
27. April 2010 | VDSL Bestellung - Speedport W920V
Am 22. April habe ich es getan - ich habe die kostenlose Hotline der Telekom bemüht und mir einen VDSL Zugang bestellt. Hauptgrund ist, dass ich ein mittlerweile recht zufriedener Entertain-Kunde des Unternehmens bin - sprich: ich schaue Fernsehen über das Internet (IPTV). Und um nun noch ein bisschen zufriedener zu werden will ich mir die Spiele der Deutschen Fußballmannschaft zur WM in HD anschauen. Und eben dafür reicht (laut Definition der Telekom) ein ADSL2+ Zugang mit bis zu 16MBit/s nicht mehr aus und so wird dies alsbald auf 25MBit/s aufgebohrt.
Da mein bisheriger Router nur über ein "normales" Modem verfügt, musste im selben Atemzug auch neue Empfangshardware angeschafft werden. Ich entschied mich für den Speedport W920V - und zwar auf Mietbasis. Ob ein Kauf eventuell besser ist wird sich zeigen, ich habe ja nun Zeit mich nach einem Gebrauchten umzuschauen. Andererseits kann ich den Speedport - ich bin ja ein Spielmatz - so ggf. zeitnah durch ein noch schickeres Modell austauschen.
Momentan aber stellt der von AVM, dem Hersteller der Fritzboxen, gefertigte W920V die von der Telekom angebotene Oberklasse unter den magenta Routern dar. Er zeichnet sich natürlich erst einmal dadurch aus, dass er neben ADSL/ADSL2+ auch mit VDSL Modem daher kommt. Ferner besitzt er eine eigene kleine Telekomunikationsanlage in der ich neben dem analogen Telefonsignat auch all unsere VoIP Nummer bedienen kann, wie schon beim W701V. Zudem besitzt er eine eigene DECT-Basisstation und bietet mit seinem WLAN-n System ein flinkes Funknetz (nur mangelt es mir noch an entsprechender Empfangshardware). Nicht zu verachten ist für mich als Spielmatz aber auch der eingebaute USB-Port, an den man einen Drucker oder aber auch einen Massenspeicher anschließen kann.
Am Samstag, zwei Tage nach der Bestellung, kam bereits mein Mietgerät an. Die Inbetriebnahme war wie gewohnt und erwartet leicht. Ich habe den Neuen ohne Verbindung zu DSL quasi offline am Laptop vorkonfiguriert und dann im laufenden TV-Empfangsbetrieb die Kabel vom W701V auf den W920V umgesteckt. Hier konnte ich lernen, dass die Entertain-Technik den Live-Fernsehempfang auf Empfängerseite für gut 30 Sekunden puffert (denn so lange lief mein Fernseher nach dem Zug am Router-Netzstecker noch weiter) - bei einem Fußballspiel jubelt man also deutlich später. Das neue Modem fuhr dann sehr flink hoch, buchte sich ein und nach ca. 2 Minuten Standbild bewegten sich die Bilder im Fernseher wieder.
Als nächstes musste ich nun natürlich noch den USB-Port testen. Der Speedport verlangt dort nach FAT32 formatierten Speichern - in meinem Falle steckt eine 2,5 zöllige 500GB Samsung Portable ohne externe Stromzufuhr daran. Das Gerät wird problemlos erkannt und läuft wunderbar. Im Routermenu müssen dafür nun noch die nötigen Berechtigungen eingestellt werden und alle Rechner im Heimnetz können ab sofort auf diese Platte zugreifen - sogar mein Android-Handy hat mit einem schicken kleinen Programm namens ES File Explorer Vollzugriff via Samba.
Wenn man nun will kann man den Speicher auch von außen - sprich übers Internet - verfügbar machen. Dies passiert dann über das File Transfer Protocol (sprich: FTP). Da man allerdings von der Telekom (wie bei so ziemlich jedem Netzbetreiber in einem Heimanwender-Tarif) bei jeder Netzeinwahl eine neue IP zugewiesen bekommt, muss noch ein entspechender Dienst dafür bemüht werden diese dynamische in eine statische Adresse umzuwandeln. Ich habe mich für den Dienst von DynDNS.org entschieden - das ganze ist in der Grundversion ohne eigene Adresse kostenlos.
So trage ich nun mit meinem Handy nicht nur den permanenten Zugriff zu meinem 100GB HiDrive herum, ich habe jetzt auch den Zugriff auf meine 500GB Platte im heimischen Flur immer in der Hosentasche. Das Gerät ist soweit erst einmal Top und eine unbedingte Empfehlung, wenn es VDSL sein soll. Schon jetzt wählt es sich mit deutlich höheren Raten ins Internet ein als ehedem der W701V (früher ca. 14000kBit/s - nun 17000kBit/s). Wie schnell mein VDSL sein wird berichte ich an dieser Stelle demnächst, die Aufschaltung ist für den 29. April angekündigt.
Bitte trage hier deinen Kommentar ein.
*) Pflichtfelder
Es liegt noch kein Kommentar zu diesem Beitrag vor, du kannst der Erste sein!