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Jens Rudolph blogt
21. Juli 2009 | Jahreskarte fürs Pillnitzer Palmenhaus
Am Wochenende weilten wir, trotz des recht bescheidenen Wetters, wieder in unserem Gartendomizil. Und weil sich quasi in Steinwurfweite das Palmenhaus des Pillnitzer Schlossparkes befindet, habe ich für diesen Ort nun eine Jahreskarte erworben. Als Ureinwohner von Pillnitz muss man sich einfach das erst kürzlich wiedereröffnete Treibhaus angeschaut haben. Ich kenne das verfallene Metallgerüst noch aus meiner Kindheit - kaum ein Glas war hier noch ganz, der Lack blätterte in groben Platten von den Gussträgern und im Inneren wucherten Unkräuter und kleine Bäume aus Flugsamen. Mitten aus der Wiese ragte noch der Rand eines Sandsteinbeckens, von dem nur noch erahnt werden konnte, dass es ehedem ein Springbrunnen gewesen sein musste. Seit dem Frühjahr 2009 wird nun beides, das Palmenhaus und die Grünfläche davor, in einem Zustand der Öffentlichkeit präsentiert, den eine lebende Generation wohl so noch nie erleben durfte. Die einstige Wiese durchlaufen randbepflanzete Wege, im Brunnenbecken im Zentrum spitzt wieder eine kleine Wasserfontäne und das Palmenhaus darf erstmals seit Jahrzehnten von innen betreten werden - für mich eine Prämiere. Hier finden sich diverse tropische Pflanzen und im hinteren Bereich wartet eine interessante Fotogalierie mit Abbildungen des Eingangs beschiebenen erbärmlichen Zustands, in dem das Haus noch vor wenigen Jahren war. Der Eintrittspreis beträgt recht happig erscheinende 3 Euro, sollte also mehr als Spende und Eintrittspreis für den ganzen Schlosspark verstanden werden, der nach wie vor kostenfrei besucht werden kann. Als unmittelbarer Tempopäranwohner lohnte also der Erwerb der (personengebundenen) Jahreskarte von 10 Euro. Der ermäßigte Einmalpreis beträgt 1,50 Euro - Kinder unter 6 sind kostenfrei.
Die Eintrittskarte berechtigt neben dem Besuch des Palmenhauses auch für das Besichtigen der Orangerie gleich nebenan. Was dort zu finden ist, werde ich in einem separaten Eintrag schildern.
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