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Jens Rudolph blogt
17. März 2009 | Google weiß wo ich bin
Google weiß alles, sogar wo sich der Jens aufhält. Und das verrät der dem bösen amerikanischen
Datensammler sogar noch freiwillig. Realisiert wird das Ganze über die Software
Google Maps (ab Version 3) für Mobiltelefone.
Um seinen momentanen Standort festzustellen geht man auf den Punkt Mein Standort, dies
geschieht - abhängige von der vorhanden Hardware bzw. Einstellung - über GPS oder die Ortung
via Mobilfunkmasten. Naturgemäß ist die Positionsbestimmung mit Hilfe der US-Militärsateliten
sehr viel genauer, setzt aber eine freie Sicht gen Himmel voraus. Ist eines von beiden nicht
verfügbar erfolgt die Ortung wie erwähnt über eine Triangulation durch die umliegenden
Mobilfunkmasten. Je nach Örtlichkeiten (ob viele oder wenige Antennen anliegen) kann die
Genauigkeit zwischen einigen Metern (ca. 80m in Städten) und mehreren Kilometern variieren -
vorausgesetzt für das genutze Mobilfunknetz liegen entsprechende Daten vor (ich habe das mit
Simyo/E-Plus sowie Congstar/T-Mobile erfolgreich getestet).
Mit
Google Latitude
kann nun dieser eigene Aufenthaltsort publik gemacht werden, natürlich nur unter festzulegenden
Google-Account-Besitzern. So ist es dann möglich im Handydisplay den Aufenthaltsort seiner
Freunde einzusehen oder aber auf einem großen Computerbildschirm. Dies geschieht über ein Latitude Plugin
für iGoogle. iGoogle muss dafür auf Version 2
umgestellt sein - entweder man nutzt die englische Spracheinstellung oder man aktiviert Version 2
über die Eingabe von
javascript:_dlsetp('v2=1');
in der Browseradresszeile.
Mit Google Latitude ist meine Frau also immer in der Lage nachzuvollziehen, wo sich der Kerl
gerade so herumtreibt, bei seiner Kinderwagenschieberunde... - aber wie gesagt: nur, wenn ich das
auch freigebe (und zu 100% sollte man sich auch nicht auf den angegebenen Aufenthaltsort des
Gegenübers verlassen, man kann sich ggf. auch manuell an einen Ort seiner Wahl beamen).
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