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Jens Rudolph blogt
02. September 2008 | Ein Browser ganz aus Chrome
Am heutigen Tag kommt man um diese Meldung ja wohl nicht herum. Aber da es sicher viele unter euch gibt, die zwar RUDOLPHS.eu lesen aber weder heise.de, SpiegelOnline noch GoogleNews besuchen (...räusper...) kommt hier die Neuigkeit: Google baut an einem eigenen Browser namens Chrome. Bekannt wurde dieser Paukenschlag über einen angeblich nicht ganz bedacht veröffentlichen Comic (siehe hier), der die Vorteile gegenüber dem Wettbewerb herausstreicht. Vor allem sei dies ein stabileres Arbeiten, was dadurch möglich wird, dass bei einem Absturz eines einzelnen Tabs nicht der gesamten Brwoser lahm gelegt werden würde. Außerdem soll das System allgemein weniger auf die Darstellung von Webseiten optimiert sein (was ja jeder Brwoser kann), sondern wird vor allem auf in Internetseiten auftretende Programme (z.B. Youtube-Videos, Java-Anwendungen) speziallisiert sein. Und natürlich soll alles viel schneller, besser, schöner werden... In den Logfiles von RUDOLPHS.eu hat der Microsoft Internet Explorer (40%) noch einen kleinen Vorspung bei der Verbreitung gegenüber Firefox (35%) - gefolgt von Opera (7%). Der Rest ist Rauschen, bestehend aus Safari, Handys usw. Meine Vermutung ist nun, dass vor allem die experimentierfreudigere Klientel auf Chrome setzen wird - damit könnte die neue Konkurrenz mittelfristig zu Gunsten der prozentualen Verbreitung von M$-Browsern operieren und vor allem Firefox hart treffen, zumal Google in der Vergangenheit ein großer Unterstützer des Mozilla-Systems war (und sicher kaum noch in dem Umfange bleiben wird).
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