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Jens Rudolph blogt
26. August 2007 | Ausflug nach Landshut
Ganz ohne es vorher geplant zu haben entschieden wir uns, uns mit Daniel zu treffen - der hat seinen momentanen Wohnsitz in Forstern nahe München und wir verabredeten ein Treffen auf halber Strecke. Und da ich da schon bei der letzten Durchfahrt halten wollte, fiel die Wahl auf Landshut. Die Hauptstadt Niederbayerns feierte der die oder das Bartlmädult. Ein Volksfest, wie man sich Volksfeste als Nichtbayer so vorzustellen hat: mit mehreren Karussels, Bierzelten nebst Lederhosenmusik an Haxn und Händl. Hab ich was vergessen? Ach ja, ein paar Maß Bier gehören wohl auch dazu (wovon ich aber stets die Finger lasse, weil ich mir dies so vor vielen Jahren so in den Kopf gesetzt habe). Zunächst stiefelten wir aber nicht über dieses Gelände an der Isar, sondern durch die alte Innenstadt. Auch hier gibt es, wie in Regensburg, viele große alte Bürgerhäuser, die auch den früheren Reichtum belegen. Diese sind jedoch deutlich goßzügiger platziert - trotzdem fehlen auch hier die urig gemütlichen Biergärten nicht. Unsere Wahl fiel auf solches Lokal auf der Isarinsel mit einem Tisch direkt am Wasser mit Blick zur Burg (Blick: siehe Foto). Hier habe ich mir endlich das Essen bestellen können, welches ich schon lnage mal wieder genießen wollte: eine gegrillte Forelle. Lecker! Gesättigt flanierten wir nun über den Rummel (so hätten wir drei Sachsen es wohl daheim benannt). Dabei kachelte die Sonne auf uns herab - auf uns, die wir eigentlich gekleidet für einen Vorherbsttag waren. Aber nein, der Sommer musste mit über dreisig Grad noch einmal deutlich zeigen, dass er noch zu einem kleinen Sonnenbrand fähig ist. Durchgeschwitzt wackelten wir später noch einmal in ein Landshuter Eiscafé, in dem ich mir sowohl einen Eisbecher, als auch einen Cappuccino in Begleitung eines saftigen Stückes Tiramisu genehmigte. So gesättigt traten wir, nun wieder getrennt, die Heimwege an (wir zurück ins Hotel).
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