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Jens Rudolph blogt
13. August 2007 | Meine erste Tomatensuppe
Geschuldet der Tatsache, dass meine Eltern im Urlaub weilen und ihr Garten Unmengen an Tomaten produziert, sah ich mich gezwungen selbige (die Tomaten, nicht meine Eltern) zu einer Speiße zu verwerten. Was lag also näher als eine Tomatensuppe zu fabrizieren. Ich erinnerte mich daran, dass meine Frau Nachbarin ein leckeres Rezept für eine eben solche besitzt und ließ es mir geben. Damit ich es nicht vergesse bzw. verliere werde ich diesen Blogeintrag nun auch dazu benutzen, mir die Herstellung zu memorieren.
Zutaten:
1kg Tomaten, und zwar kurz vor überreif
1 bis 2 Zwiebeln
einen Teelöffel Tomatenmark
einen guten Spritzer Olivenöl
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
frischen Knoblauch
Basilikum (ebenfalls frisch)
Die Zubereitung ist denkbar simpel. Die Tomaten werden zerkleinert und die Zwiebeln in Stückchen gehackt. Ferner wird eine Gemüsebrühe vorbereitet. Nachdem der Ofen einen Topf auf Temperatur gebracht hat, werden in etwas Olivenöl die Zwiebelwürfel glasig angebraten, danach wird der Klecks Tomatenmark dazu gegeben und ebenfalls einen kleinen Moment mit gebrutzelt. Jetzt gibt man sowohl die Tomaten als auch die Brühe hinzu und lässt die Angelegenheit mit dem Lorbeerblatt leise vor sich hin köcheln. Zehn Minuten bis eine viertel Stunde, das reicht - dann sind die Tomaten weitgehend zerfallen. Nun wird die Speise unter der Zugabe von Knoblauch (je nach Geschmack) püriert. Wem das Endprodukt nun nicht fein genug ist, der kann alles noch einmal durch ein grobes Sieb passieren. Anschließend wird mit Salz, Pfeffer und Zucker, ggf. auch mit Piment, Chilipulver und Cayennepfeffer gewürzt und abgeschmeckt. Serviert wird mit frische gezupften Basilikumblättern auf der Suppenoberfläche. Mir als Hobbykoch ist diese Tomatenspeise recht gut gelungen - wir ließen uns Alles mit einem Baguette zum montäglichen Abendbrot munden.
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