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Jens Rudolph blogt
10. April 2007 | Wer ein Kopf wie ein Sieb hat muss laufen
Für einen kurzen Moment dachte ich die verkürzte Arbeitswoche würde vielversprechend beginnen. Mein Bus kam just zu der Sekunde, als auch ich eintraf und die Fahrt ging los. Nachdem ich Platz nahm noch kurz der Kontrollgriff zum Portemonnaie mit der Monatskarte - Mist, die Hosentasche ist leer. Habe ich das blöde Ding etwa wieder zu Hause gelassen? Ein flüchtiger Blick in den Rucksack schaffte Gewissheit - an der nächsten Haltestelle stieg ich aus und lief grummelnd heim. Dort angekommen war aber auch der "Stammplatz" der Geldbörse verwaist - doppelter Mist. Also schaute ich noch einmal genauer in meinen Rucksack. Tada! Unter meinen (geschätzten) 27 und stets mitgeführten elektronischen Spielsachen nebst Ladegeräten lungerte doch die Monatskarte im erwähnten Behältnis. Da hätte ich mir den ganzen Ärger also sparen können. Als ich nun ein zweites Mal zur Bushaltestelle kam, war mir das Beförderungsmittel natürlich genau vor der Nase davon gefahren.
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