Digitalfotografen werden es bemerkt haben - man macht unzählige Fotografien mit oft unterschiedlichsten Knipskisten. Die besseren Bilder auf der DSRL oder Bridge Kamera, für alle Tage die Kompakte und für den Schnappschuss zwischendurch das Mobiltelefon. Es fallen also eine Unmenge Bilder an und die treffen dann irgendwann auf dem PC ein - u.U. von einer Feier auch noch die Bilder von Freunden und Verwandten.
Um der Flut Herr zu werden empfiehlt sich nun eine chronologische Anordnung - doch sämtliche Bilder besitzen verschiedenste Dateinamen, haben durch Umkopieren ihre Dateiuhrzeit verfälscht und sind damit reichlich durcheinander. Ich für meinen Teil habe die Lösung für dieses Problem in den EXIF-Daten der JPG-Bilder gefunden - hier wird u.a. auch der Aufnahmezeitpunkt abgelegt, neben Kameramodel und ggf. Blende, Belichtungszeit, Geodaten usw.
Alle meine Digitalfotos bekommen, noch auf der SD-Karte und bevor sie im Rechner landen, automatisiert einen neuen Namen. Aus dem nichtssagenden 100_6221.JPG, wie es beispielsweise meine alte Kodak produziert, wird dann kurzerhand ein 2008_10_03_14_55_32_KODAK_DX7590.jpg. Und wenn nun nach Dateinamen sortiert wird, erscheinen alle Bilder aus den unterschiedlichsten Kameras in der richtigen zeitlichen Reihenfolge.
Netter Nebeneffekt, weshalb ich diese Umbenennerei auch vornehme: Fotoentwicklungslabors platzieren auf der Rückseite eines Fotoausdruckes immer den Namen der entwickelten Datei. So steht dort nun nicht mehr das teilweise kryptische durchnummerierte Dateinummernformat der Kamera, sondern das genaue Aufnahmedatum mit Uhrzeit. Und in meinem Falle auch noch das Gerät, mit dem die Aufnahme getätigt wurde.
Das Umbenennen der Fotos muss dabei natürlich nicht mühsam von Hand erfolgen. Ich verwende hierzu das kostenlos verfügbare Programm ReNamer, welches hier herunter geladen werden kann. Die Software mag auf den ersten Blick recht verwirrend sein, nach kurzer Einarbeitung ist dann aber eine Menge möglich. ReNamer kann dabei nicht nur EXIF-Daten aus JPGs verarbeiten, sondern auch die normalen Dateizeiten der Erstellung und letzten Änderung oder aber auch MP3-Tags, wenn man seine Musiksammlung mal mit passenden Dateinamen versehen will.
An der Börse nennt man es stop loss - eine Regel, die den Verkauf einer difizitären Aktie auslöst bevor noch mehr Verluste gemacht werden. Diesen Punkt hat im Monat August 2010 mein geliebter Renault Laguna Grand Tour in der Initiale Edition erreicht. Auch wenn mir der schick gelöste Tempomat, die getrennt regelbare Klimaautomatik, das fernbedienbare Autoradio, die
ergonomisch ausgeformte Lederbestuhlung, die automatisch verdunkelnden Rückspiegel, Reifendrücküberwachung, Frontscheibenheizung, die vielen 12V-Steckdosen, der Regensensor für die Scheibenwischerzuschaltung, das helle Xenon-Licht und auch der sprechende Bordcomputer (meine Helga) fehlen wird - die Reparaturkosten (siehe hier) lassen den wirtschaftlichen Betrieb des Renaultzeros nicht länger zu. Denn nachdem ich in diesem Jahr bereits 2500 Euro in Intstantsetzungen diverser Art investierte und im Juni sogar noch einmal einen neuen TÜV bekam, meint Helga nun schon wieder penetrant Einspritzanlage defekt - Renaultwerkstatt aufsuchen. Das an sich könnte man ja eigentlich ignorieren, wenn das 1,5 Tonnen schwere Schmuckstück nicht gleichzeitig noch wie ein 40 Tonner mit Käfermotor beschleunigen würde und dabei Abgase absondert, die nur als Grobstaub bezeichnet werden können.
Von diesem (relativ) großen Auto mit großen Rädern, großen Bremsen und dementsprechend großen Reparaturkosten haben wir uns nun verabschiedet und werden in ein weniger schickes aber vielmehr vernünftiges Fahrzeug für die junge Familie (so die Werbung) investieren. Namentlich ist es ein Skoda - und zwar ein Roomster. Das bömische Gefährt basiert auf dem Fabia bzw. der
Konzernplattform Polo, wird momentan mit aufgeladenen 1.2 Liter Luftpumpenmotoren ausgeliefert und erreicht in der auserkorenen Ausbaustufe 86 Pferdestärken. Zudem will ich die aus dem Renault lieb gewonnene Geschwindigkeitsregelanlage nicht missen, nehme eine Klimaautomatik dazu sowie die Einparkhilfe - außerdem noch die Extras aus der Style Plus Edition, was sich in den zusätzlichen Ablagefächern und vielfältig einstell- und ausbaubaren Rücksitzen niederschlägt. Ansonsten ist der Tscheche kein Emotionen auslösendes Stück Technik - die Sitze und das Fahrwerk sind nach meinem französischen Weichkäse etwas härter und vor allem fehlt mir ein wenig Seitenhalt im Chefsessel.
Ansonsten gehe ich davon aus mit dem neuen Mobil keine schlechte Wahl getroffen zu haben - der Kofferraum ist für diese Klasse riesig (auch wenn es leider eine Ladekante gibt). Und vor allem und nicht zuletzt ist der Fond für unsere Kurze sehr kurzweilig. Der mittlere Sitz birgt (wie im Laguna) ein Tischchen, die Beine haben viel Platz und (nicht wie im Laguna) die Fenster sind sehr tief nach unten gezogen und erlauben damit unserer noch kurz-im-Wuchs-igen Tochter endlich einen weiten Ausbick auf die Umwelt.
Vor ein paar Tagen habe ich - wie gewöhnlich gegen den Willen meiner besseren Hälfte - mein Arsenal der Gadgets erweitert. Die Wahl fiel auf ein Gerät zum Couchsurfen, denn auf dem kleinen 3,1" Handydisplay, auf dem ich dies bisher tat, ist das nur auf PDA-Seiten wirklich sinnvoll. Natürlich habe ich mich nicht für das sagenumwobene iPad entschieden - in Produkte der Firma mit dem Apfel investiere ich ob der unanständigen Firmenpolitik aus Prinzip nicht.
Das neue Spielzeug ist mit einem ca. 5 Zölligen Display (Auflösung 480x800 Pixel) ausgestattet - was zwar nicht besonders groß klingt, aber für das Browsen auch auf großen Seiten absolut ausreicht. Die Tageszeitung, heise oder Spiegel online lassen sich so noch bequemer konsumieren.
Langer Vorrede kurzer Sinn: Es ist ein Archos 5 Internet Tablet.
Die für ihre Media Player mehr oder weniger bekannte Französische Firma Archos lässt diese ihre siebente Produktgeneration nun unter dem von Google initiirten OS Android laufen. Ausgeliefert wird das Archos 5 IT mit einer Firmware, die noch auf der mittlerweile nicht mehr aktuellen aber nichts desto trotz ausgereiften Version 1.6 basiert (und deutlich fotschrittlicher als 1.5 ist).
Ob irgenwann ein Update auf eine auf Android 2.X basierende Firmware erfolgt steht in den Sternen - ich für meinen Teil hege keine großen Hoffnungen. Nichts desto trotz pflegt Archos sein Produkt noch rege, allein im Juli 2010 wurden 2 Updates nachgeschoben (aktuell Version 2.0.28 - was nichts mit der Android-Firmwarenummer zu tun hat). Dabei wurden vor allem Bugs beseitigt und an den OpenGL 3D Leistungen gefeilt.
Da das Ganze hier kein weiteres Produktreview werden soll (es gibt diverse Gute im Internet) spare ich mir die Auflistung der weiteren Eckdaten, möchte aber auf ein paar Punkte eingehen, die ich für erwähnenswert halte. Vorausschicken will ich, dass ich trotz der nun teilweise folgenden Mängel zufrieden mit dem Spielzeug bin und es nicht missen möchte.
Beginnen wir mit dem Negativen. Laut offizieller Produktbeschreibung ist im Arcos 5 IT ein UKW Transmitter eingebaut, man kann in der Firmware auch eine Frequenz einstellen, auf der das Tablet seinen Ton senden soll. Allerdings lässt sich das Feature nicht aktivieren und die Bedienungsanleitung schweigt sich komplett zu diesem Thema aus. Nach etwas Recherche bin ich auf einer Erklärung gestoßen, die besagt, dass man zum Senden ein Haedset als Antenne angeschlossen haben muss. Dies muss aber wohl so unzureichend funktioniert haben, dass Archos die Funktion in höheren Firmware-Versionsnummern komplett deaktiviert hat und sie sich nur noch einschalten lässt, wenn man das Tablet in einem Carkit betreibt. Das ist dann natürlich separat käuflich zu erwerben - man hätte den UKW Transmitter also gleich extern lassen können (für lokalen Betrieb ist eine solche Lösung nun sogar zwingend erforderlich).
Im Auslieferungszustand des Gerätes fehlen sämtliche Google Anwendungen wie Google Maps, GTalk und GMail. Auch der offizielle Market ist nicht vorhanden, nur der rudimentär ausgestattete AppsLib Store. Glücklicherweise lassen sich problemlos APK-Dateien vom internen Speicher oder Speicherkarte nachinstallieren. So kann auch ein inoffizielles Paket der Google Programme integriert werden, welches dann sogar den Market inkl. Bezahlkontent nachliefert. In meinen Tests liefen dann 99% der ausprobierten Programme auf dem Archos wunderbar, es ist also ein vollwertiger Androide - auch (und nicht zuletzt) der sehr zu empfehlenden Home Screen Ersatz ADW.Launcher.
Die MediaPlayer Qualitäten sind von Hause aus sehr gut, weil Achros, wie erwähnt, aus der Ecke der Herstellung portabler Abspielgeräte gewisse Erfahrungen mitbringt. Auch das Streamen von Filmen aus dem Heimnetzwerk funktionierte so problemlos. Die Akkulaufzeit ist passabel, für zwei bis drei Filme reicht eine Ladung allemal. Allerdings wird bei diesem rechenintensieven Betrieb der Akku und damit das das Gehäuse sehr warm.
Weniger schön ist das Aufladen des Energiespeichers. Dem Lieferumfang liegt nämlich kein Netzteil, sondern lediglich ein MicroUSB Kabel bei. Der Ladevorgang soll also rein über den PC erfolgen und der dauert bei einem entleerten Archos gerne mal 8 bis 10 Stunden - nur dafür den Rechner laufen zu lassen ist sehr unschön. Wenn im Haushalt also bereits ein MicroUSB Ladegerät vorhanden ist, empfiehlt sich die Ladung darüber. In meinem Falle ist dies nicht so, es herrscht aber eine Schwemme an MiniUSB Ladern - ich habe daher gleich einen USB-Mico-zu-Mini-Adapter mit geordert, welcher bei Amazon Partnershops für knapp 3 Euro ink. Versandkosten zu haben ist. Schneller aufgeladen war mein Archos darüber aber auch nicht.
Über USB am Rechner angeschlossen kann sich der Archos zum einen als MedienPlayer melden und lässt sich dann über den Windows Media Player mit Musik und Filmen bestücken. Wer den Archos lieber als Massenspeicher angemeldet sehen will, muss wissen, dass der interne Gerätespeicher von Hause im Linux Filesystem EXT3 formatiert ist, damit es mit Dateien größer 4GB arbeiten kann. Ein Windows-Computer kann darum nicht ohne Weiteres auf das Archos 5 IT zugreifen. Kann man als Windows-User auf so große Dateibrocken verzichten, empfiehlt sich eine Neuformatierung in FAT32 - das kann man am besten in den Einstellungen über einen unter Status versteckten Punkt vornehmen. Alle Demovideos und Musikstückse sowie die Bedienungsanleitung im PDF-Format gehen damit natürlich verloren und müssten ggf. vorher gesichert werden - z.B. auf eine eingelegte MicroSD Karte.
Da im Gerät kein Mobilfunkmodem vorhanden ist, muss die Verbindung über WLAN erfolgen. Die Inbetriebnahme klappte gut, die Empfangsleistungen ist zufriedenstellend. Außerdem hat der Hersteller die Möglichkeit vorgesehen das Archos Tablet via Bluetooth an ein Mobiltelefon zu koppeln, welches dann als Modem dient. Mit meinem Nokia E61i klappte dies auch recht gut. Problematischer gestaltet sich da schon die Verwendung eines Android Smartphones. Mit etwas Experientieren habe ich es dann mit der Tether Software Wireless Tether for Root Users geschaft. Das aber nur dank Root-Rechten auf dem G1, der alten Tether Version 1.52 und nur über Bluetooth, denn das Archos weigert sich, wie wohl noch jeder Androide, eine Verbindung zu Ad-Hoc Wifi Netzwerken aufzunehmen.
Abschließend noch ein kleines Video, in dem ich das Gerät ein wenig durch meine Finger gleiten lasse und ein bisschen durch die Menus fliege - was man darin auch gut sehen kann: die hochglänzende und teilweise metallen spiegelnde Oberfläche kann nur theoretisch gut aussehen, weil in der Praxis alles mit Fingerabdrücken übersät ist. Wundert euch nicht, dass der Film etwas abrupt aufhört - aber das Telefon klingelte und ich hatte danach keine Lust mehr das Video fortzusetzen.
Unser hier erwähnte Urlaub ist leider schon wieder vorbei - und erst jetzt ist das Wetter so, wie ich mir das eigentlich gewünscht hätte. Wir verbrachten sechs unserer freien Tage bei nur frühlingshaften Temperaturen, die (wenn überhaupt) nur unwesentlich über 20 Grad lagen, am Senftenberger See. Trotzdem wurden es eine schöne Zeit.
Auch weil ich ganz eisern ins um die 18 Grad frische Gewässer Schwimmen ging - denn zu Sommerferien gehört Badengehen einfach dazu. Das hatte bei mir dann zwar kurzfristig Halskratz und Triefnase zur Folge, was aber nach 2 Tagen wieder auskurriert war. Denn um den 18. Juni herum wurde das Wetter wieder so kühl, dass man den Frühsommer nur mit Jäckchen und daher schön eingemummelt genießen konnte.
Die zweite Woche der 14 freien Tage wurde dann im heimischen Dresden verbracht - zunächst in der Wohnung und als es ab Donnerstag endlich die Temperaturen gab, wie ich sie mit Sommer assoziiere, verlegten wir den Aufenthaltsort unserer kleinen Ferienfamilie in den Garten in Pillnitz - und dies war dann auch die Basis für unsere Ausflüge über das 20. Elbhangfest.
Zum Schluss ein paar Impressionen des Urlaubs in Bildern - und zwar aus meinem Android-Telefon, geschossen mit der retro camera App (Link in den Android Market, funktioniert nur vom Android Handset!).
Nachdem nun auch mein Bruder einen Androiden besitzt kann ich ja des öfteren auch mal eine App vorstellen, die einen Blick wert ist. Für den Umsteiger Jörg, der die Nokia Navigation für lau zu seinem Finnen mit bekam, gibt es jetzt - quasi nur ein paar Tage nach Inbetriebnahme seines Samsung Galaxy Spica (wird nun sogar mit 2.1 ausgeliefert und besitzt einen 1400mAh Akku) - auch eine kostenlose Navigationssoftware.
Anders als bei Nokia handelt es sich bei der Google Navigation aber um eine Lösung, die das Kartenmaterial nicht auf der Speicherkarte vorhält, sondern diese live aus dem Internet zieht. Es empfiehlt sich daher die Benutzung eines Datenpaketes, die Verwendung im Ausland hingegen sollte wegen hoher Roamingkosten vermieden werden. Ist die aktuelle Version von Google Maps bereits installiert muss man nichts weiter tun als diese zu starten und eine Route zu planen. Nun erscheint auch hierzulande der Button für die Navigation und schon kann es los gehen.
Neben dem Android-Navi-Feature, welches bereits im letzten Jahr in Amerika und vor wenigen Monaten in UK freigegeben wurde (und auch hier schon auf manipulierten Google Maps Apps funktionierte), hat Google heute außerdem die deutsche Version der Sprachsuche veröffentlicht - die nötige Software kann im Market herunter geladen werden. Auch dieses Merkmal war bereits in enlischsprachigen Landen sowie von Custom Roms bekannt, und nun versteht es auch teutonische Laute. Wichtig auch hier: die Sprachumsetzung erfolgt online, eine Daten-Flatrate ist daher ratsam!
Am Sonntag hab ich versucht dem achtjährigen K. zu erklären, was Stop Motion Filme sind und wie man die macht. Ich hab ihn also das Sandkastenauto schieben und ein paar Bilder knipsen lassen - nun hab ich die Einzelbilder zusammengeklebt und fertig ist das Daumenkino - gucks dir an, K.:
Für empfangene Werbebotschaften bekommt der Konsument oft eine Gegenleistung - in den Medien wären Zeitschriften ohne Reklame kaum finanzierbar und im TV basiert das Konzept des Privatfernsehens darauf (auch wenn mit HD+ mal wieder der Versuch unternommen wird, die Einnahmenseite zum Kunden zu verschieben, was aber ein anderes Thema ist).
Auch im Bereich der Telekommunikation gibt es immer mal wieder Versuche dem Konsumenten Leistungen zu bieten, die die werbende Industrie bezahlt. Das über Internet angebotene kostenlose Telefonieren von PeterZahlt ist schon länger am Markt und bietet kostenlose Telefonate mit dem Festnetztelefon, während man am Monitor Werbebotschaften empfängt.
Auch am Mobiltelefon gibt es ähnliche Angebote, bisher allerdings nur von der E-Plus Unternehmung gettings für Unternehmenseigene SIM-Karten (Base, Simyo usw.). Hier kann man sich zum Beispiel bereiterklären bis zu 25 Botschaften pro Woche von Werbepartnern als MMS, SMS oder E-Mail zu erhalten und bekommt wahlweise Geldgutschriften oder Inklusivleistungen.
Ich habe mich mit meiner simyo Karte testweise für die maximale Werbebeschallung von theoretisch drei bis vier Mitteilungen pro Tag entschieden - in der Realität kommen aber nur drei bis vier SMS im Monat. Trotzdem erhalte ich nun schon seit Anmeldestart regelmäßig 2 Euro im Monat gutgeschrieben.
Seit dieser Woche nun gibt es ein sehr ähnlich gelagertes Angebot von O2. Diese starteten allerdings mit der komplett eigenen Mobilfunkmarke NetzClub und vertreiben eigene SIM-Karten. Verglichen mit gettings gibt es dann allerdings eine Menge mehr geboten - für weniger Werbebelästigung.
Für bis zu 30 personalisierte Botschaften - ebenfalls zugestellt per SMS, MMS oder E-Mail (bzw. Briefpost) - erkauft man sich einen von drei Mobilfunktarifen zwischen denen aber nicht mehr gewechselt werden kann. Zur Wahl steht ein Mischangebot aus 30 Freiminuten, 30 Frei-SMS und 30 Frei-Megabyte, ein reines 100 Minutenkontingent und eine echte Internetflatrate die ab 200 Megabyte auf 64kBit/s gedrosselt wird. Eine SMS bzw. Minute kostet in allen Tarifen, sofern man das Inklusiv-Volumen verbraucht hat, 11 Cent.
Im Unterschied zur E-Plus-Tochter erwartet man beim O2-Pedant allerdings mindestens eine Reaktion auf eine Mitteilung pro Monat. Ein Klick auf einen Link in einer SMS ist also Minimum, um auch im Folgemonat noch vom Freitarif profitieren zu können. Aufgeladen kann das als PrePaid-Produkt realisierte Angebot mit O2 loop Vouchers oder per Lastschrift von einem Bankkonto.
Ich für meinen Teil habe, nach einigen unschönen Erfahrungen mit dem Abrechnungssystem von helloMobile, beschlossen dem neuen Angebot eine Chance zu geben - nicht zuletzt weil dies nun wieder wie simyo ein echtes PrePaid-Produkt ist. Die am Mittwoch bestellte SIM-Karte landete bereits am Freitag in meinem Briefkasten. Die Freischaltung war eine Sache von wenigen Minuten und schon ging mein G1 für lau online (wie sollte es anders sein, ich wählte die Internetflatrate).
Nach etwas Verzögerung und ein paar Nachfragetelefonaten, wie lange es denn nun noch dauert, hat es die Telekom endlich doch geschafft mich von ADSL2+ auf VDSL hochzustufen. Der erste Termin (29.04.) ging ja wie berichtet ohne Änderung ins Land und auch der zweite nach mehrmaligem Hinterhertelefonieren schriftlich zugesicherte Schalttag (04.05.) wurde nicht eingehalten. Das aber nur knapp, denn am 05. Mai war es dann geschafft - effektiv also knapp 13 Tage zwischen Auftragsstellung und Aktivierung.
Jetzt also synchonisiert mein Modem mit den vertraglich zugesicherten VDSL-Geschwindigkeiten - 25MBit/s im Download und 5MBit/s Upload. Außerdem, und dies war vor allem auch Beweggrund für den Tarifwechsel, habe ich jetzt fünf TV-Kanäle, die in HD auf meinem Fernseher erscheinen. Des weiteren ist es nun möglich drei statt bisher zwei SD-Kanäle parallel aufzunehmen. Damit der Receiver allerdings davon "weiß", dass er das nun kann, muss er einmal neu gestartet werden. Dies geht über das Menu und man muss nicht mehr hinters Gerät kriechen, um den Netzschalter betätigen.
Nun könnte also alles fein sein, doch dann kam die aktuelle Gebührenabrechnung und die war dann nicht so fein. Denn als informierter Telekomkunde muss man immer selbst hinterher sein, um als Bestandskunde auch stets auf die aktuellen Tarifkonditionen umgestellt zu werden. Die bieten dann in der Regel die selben Leistungen zu reduzierten Preisen. Und so habe ich beim VDSL-Upgrade auch zur Bedingnug gemacht, mich ab sofort in den seit geraumer Zeit 5 Euro günstigeren Entertain Basistarif (45 statt 50 Euro) zu transferieren.
Dieser Tarifwechsel wurde mir dann auch im oben zitierten Schreiben bestätigt, jenem Schreiben mit dem nicht eingehaltenen Schalttermin 29. April. Und nun buchte mir die Telekom weiter fröhlich zu den Altkonditionen ab - das Schreiben war also in mehrfachem Belang das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde. Glücklicherweise ist die Hotline der Telekom gebührenfrei und eine Reklamation schnell aufgegeben - ärgerlich und nervig ist das trotzdem!
Für irgend etwas muss es ja gut sein, dass ich auf eine .eu Domain setzte - und sei es dem heutigen Nameserver Problem der deutschen Toplevel-Domain zu trotzen. Am frühen Vormittag des heutigen Mittwochs waren nämlich tausende Seiten mit einer .de Endung nur sporadisch bzw. gar nicht erreichbar. Zwar soll angeblich das Problem behoben sein, doch bis sich das bis in den letzten Cache der Provider Nameserver herumgesprochen hat, kann es noch zur Anzeige von Fehlerseiten kommen, wenn eigentlich vorhandener Webseiten aufgerufen werden sollen.
Schön - mein Android G1 verfügt nun über die Vollversion von Documents To Go von Dataviz. Das ist ein Programm zum Betrachten und Bearbeiten von Word, Excel und Powerpoint Dateien. Und außerdem wird meinem G1 Telefon damit nun endlich ein recht passables Tool zum Anzeigen von PDFs geliefert - und nur weil ich mal wieder auf der Suche nach einem solchen Werkzeug war, bin ich auf diese heutige Aktion aufmerksam geworden: am 5. Mai wird der Aktivierungsschlüssel für 5.55$ im Android Market verkauft. Ein richtiges Schnäppchen, trotz des im Sinkflug befindlichen Eurokurses - denn normalerweise kostet die Vollversion stattliche 29.99 amerikanische Taler (bzw. oft 14.99$). Für diesen Vollpreis hätte ich nie zugeschlagen, doch der Cinco de Mayo Sale machte es möglich (und ich habe ganz nebenbei gelernt, dass das ein mexikanischer Feiertag ist).
Die über Jahre gesammelten Erfahrungen mit sämtlichen Festnetz- und speziell DSL-Anbietern haben es mich erwarten lassen: der von der Telekom postalisch angekündigte Termin der Tarifumstellung auf VDSL kam und ging und nichts wurde umgestellt. Ein Anruf bei der Hotline lies den Kollegen staunen, dass ich ein solches Schreiben bekommen habe. Aber offensichtlich werden diese Auftragsbestätigungs- und Ankündigungsmitteilungen ohne Zutun eines Menschen vom System generiert und verschickt - und haben demnach nichts mit der Realität (und den verfügbaren Technikern?) zu tun. Im Kundenmenu, so teilte man mir mit, wird meine Umstellung auf VDSL mit einem Datum "nicht vor dem 5. Mai" angegeben.
Dass man als Kunde oftmals länger warten muss, wenn solche Änderungen passieren sollen, ist doch eigentlich bekannt und wundert mich auch nicht wirklich. Absolut unverständlich und ärgerlich ist es aber, wenn sowohl der die Bestellung entgegennehmende Bearbeiter als auch die schriftlich erfolgte Ankündigung Termine nennen, die das Unternehmen überhaupt nicht einhalten kann. So bleibt es zunächst für eine weitere Woche erst einmal bei nicht gerade langsamen 17MBit/s (siehe Screenshot) - aber ohne HD-Fernsehen. Nun warte ich gespannt auf die Dinge, die da folgen mögen - eine neue Autragsbestätigung mit neuem Umstellungsdatum soll mir vorab zugehen.