Zusammenfassung unseres Kurzurlaubs in der Oberpfalz
Damit nicht der Eindruck entsteht, dass wir am vergangenen Wochenende (6. bis 8. Juni 2008) nur in Biergärten (siehe hier und hier) gesessen hätten, folgt hiermit eine kleine Zusammenfassung der Tage in der Oberpfalz - bestückt mit ein paar Beweisfotos. Dazu möchte ich anknüpfen an das zuletzt Berichtete, den Feuerwehreinsatz. Kurz nachdem wir den Platz des Geschehens verliesen, war vom bis dahin sonnigen Wetter nichts mehr zu sehen. Binnen weniger Augenblicke manivestierte sich eine dicke Wolke am Himmel und schüttete einen gehörigen Platzregen über unsere sächsische Reisegruppe (bestehend aus drei Personen). In letzter Sekunde retteten wir uns unter eine Brücke, wo sich noch diverse andere Touristen, eine Hochzeitsgesellschaft und vorbeikommende Pasanten einfanden.
Nachdem das Platzregnen und Donnergrollen nachgelassen hatte trafen wir nun wieder mit den Damen zusammen, die den Tag bis dahin Shoppend verbracht hatten. Das Ziel war nun die nahe Walhalla. Wir schauten uns das Bauwerk aus der ersten Hälfe des 19. Jahrhunderts allerdings nur von außen an, ein verstohlender Blick hinein schien die 4 Euro hohe Eintrittsgebühr nicht zu rechtfertigen. Vielmehr begnügte ich mich mit einem Blick in den Wikipediaentrag.
Nun folgte nicht mehr viel. Nach einem Stopp in einem Café im Stil der frühen Achtziger erwarb Micha für sich und mich noch je ein halbes Händl und als dieses verspeist war, ging es zurück ins Hotel (siehe Bild rechts).
Die Suche nach einem Speiselokal für das Abendessen gestaltete etwas schwierig, da scheinbar östlich von Regensburg (B16 Richtung Cham) kaum ein Wirt ein Restaurant betreibt. Erst in Nittenau wurden wir fündig - es gab für mich das leckerste Schweinschnizel Wiener Art, welches ich seit langem gegessen hatte. Und das Schönste: Das große im Schmetterlingsschnitt geschnittene Stück Fleisch und die vorzüglich knusprig-fettigen Pommes Frittes wurden nicht von irgend einer Belage oder gar Gemüse verunziert - lecker! Der Besuch des Brauereigasthofs Jakob sei daher allen Liebhabern guter und reichhaltiger deutscher Küche wärmstens ans Herz gelegt!
Mit dem Sonntag kam nun schon der Tag der Abreise. Diese sollte aber nicht auf direktem Wege in die Heimat führen, sondern Micha empfohl die Route zunächst entlang der Naab. Dieses wunderschöne Gebiet würde sich für einen neuerlichen Urlaub empfehlen. Ein paar Stunden unterwegs mit einem kleinen Bötchen auf dem Wasser kann ich mir sehr gut vorstellen. Unser Ziel war der malerische Ort Kallmünz (sieh Panorama oben). Die Damen zogen es der Umstände halber vor am Fuße des Berges zu bleiben, wir Herren wagten den steilen Aufstieg zur Burgruine. Der wunderbare Blick über das Naabtal und die eindrucksvolle Festungsanlage entschädigten für die kleine Anstrengung.
Nach dem Abstieg, die Sonne trotze noch immer der Wettervorhersage, war Mittagszeit. Dank Michas Ortskenntnis kehrten wir in den für Ortsunkundige nicht leicht zu findenden Landgasthof Birnthaler ein. Auch wenn der Biergarten ein wenig abgelegen ist, war er doch ob der guten Angebote, des Wetters und der idyllischen Lage sehr gut besucht. Nach einem ausgiebigen Mahl stiegen wir in die Autos und quasi zeitgleich erfüllte sich der Wetterbericht: die Sonne war binnen Minuten verschwunden und an deren Stelle platzierten sich dicke Regenwolken mit Gewittergüssen und Hagelschauern. Während der Fahrt verfreundlichte sich die Wetterlage zusehends, bis wir im sonnigen Dresden ankamen, wo es an diesem Wochenende keinen Tropfen geregnet hatte.